Segeln lernen in Hamburg

Zurück im Norden - ich bin in Hamburg

Lange habe ich nichts geschrieben. Der letzte Beitrag liegt einige Monate zurück und stammt noch aus Salzburg. Heute sitze ich in meiner Traumstadt und freue mich darauf, wieder zu bloggen.

Bald hoffentlich auf meinem Wordpressblog - vorerst aber hier :-)

Warum ich in Hamburg bin, was ich hier tue und vorhabe, was ich erlebe, sehe und höre ...dazu bald mehr in einem anderen Blogpost. Ganz "überstürzt" hier heute mein erster Beitrag in diesem Jahr und in dieser wundervollen Stadt.

Grund: Ab morgen beginne ich zu segeln - naja...morgen bekomme ich meine erste Lektion in Sachen KNOTEN! Damit ich mir selber ein bisschen mehr Druck aufbaue und für mich eine kleine Dokumentation über Wissen, Wissenswertes, Fortschritte etc. habe, beginne ich einfach mal mit dem Schreiben.

Morgen nach der Arbeit sind der KREUZKNOTEN und der PALSTEK dran. Damit ich gut vorbereitet bin, habe ich mich mal bei YouTube umgesehen und mich schon mal vertraut gemacht mit den wichtigsten Handgriffen. Einzig ein Seil zum Üben fehlt mir - aber visuell habe ich beide Knoten schon einmal verstanden.

Der KREUZKNOTEN dient dem Verbinden zwei gleichstarker Enden:

Der PALSTEK dient der Herstellung eines festen Auges, zum Festmachen an Poller oder Pfahl,sowie zum Bergen und Sichern von Personen. Laut Wikipedia dient er zum Knüpfen einer festen Schlaufe und ist der in der Seefahrt am häufigsten verwendete Knoten, weshalb er auch als der König der Knoten bezeichnet wird.


Was genau das nun bedeutet (was zum Beispiel ist ein "Auge" in Bezug auf Knoten???), werde ich wohl morgen von Ansgar erfahren. Bis dahin werde ich mir die Videos noch einige Male ansehen, damit ich morgen vielleicht schon den dritten Knoten lernen kann - schließlich möchte ich ja so schnell wie möglich aufs Wasser :-)

Damit ich euch dennoch einen kleinen Eindruck meiner Hamburg - Anfangszeit hinterlasse, hier ein Bild aus einer der schönste Städte der Welt. Aufgenommen mit dem iPhone mit einer 360° App. Datum: 25.03.2012 Motiv: Innenhof des Rathauses Hamburg

Hamburg-rathausinnenplatz-03_2012

Podcast Österreich verstehen

Oesterreich-verstehen
Heute soll es mal einen  Post in eigener Sache geben. Ich habe zwar noch immer nicht meinen eigene Blog, so wie dann in die Welt hinaus kann, startklar - aber: einen Podcast mit Benjamin Mussler - guter Freund und Kollege ( jaaaa....Vorgesetzter) bei der ncm in Salzburg.

Lange haben wir darüber gesprochen - nun endlich umgesetzt: einen Podcast auf die Beine gestellt.

Hintergrund: Österreich, die Kollegen, Kunden und all jene, mit denen wir täglich kommunizieren, stellen uns immer wieder vor große Rätsel.

Manchmal sind es Wörter, die wir nicht verstehen, dann Phrasen oder ganz normale interkulturelle Unterschieden. Um diese Fragen zu klären, hinzuzulernen, Austausch anzuregen aber auch das Gelernte sprechend anzuwenden.

Warum dies so interessant ist?

Auf den ersten Blick scheint es kaum Unterschiede zu geben -  doch jenseits des Dialektes ist das österreichische Deutsch seht oft doch eine andere Sprache.

Deshalb beschäftigen wir uns nun jede Woche 1-3 Mal mit einem Wort, einer Phrase oder einer anderen Besonderheit, die uns beiden Piefkes hier in Österreich auffällt. Außerdem laden wir regelmäßig Gäste ein, die entweder aus ihrer Sicht als Deutsche berichten, wie es ihnen mit den Unterschieden zwischen Österreich und Deutschland geht, aber auch Österreicher, die berichten, wie sie die Piefkes sehen. zwei Gäste hatten wir bereits: Alexander von Halem vom Schlossblog, selbst Blogger und Podcaster,  besuchte ncm und wurde natürlich sofort von uns "verpflichtet" von seinen Eindrücken nach einer sehr intensiven Praktikums-Arbeitswoche bei ncm zu berichten und Jochen Henke, besser bekannt als @Schneeengel, der seit September bei einer großen Salzburger Brauerei für das Social Media Marketing zuständig ist. Mit ihm sprachen wir über Bier und seine Erfahrungen in Österreich.

Neben dem Podcast-Blog mit kleinen Beschreibungen zum Nachlesen, ist Österreich Verstehen auch bei Facebook und natürlich auch bei iTunes zu finden.

 Nun aber viel Spaß beim Hören, Kommentieren, Abonnieren, Feedback und Anregungen geben und so weiter :-)

 

 

 

Heute mal ein paar Präsentationen zum Thema Location Based Services

1. Location Based Marketing: Hottest Segment in Social Media

2. Web20 Mapping - by Alan Lew

3. Location Based Checkin Services

Der "ewige" Kampf der Giganten?! Facebook vs. Google

Und wieder eine Infografik, die Leben und Leiden der zwei Big Player im Netz zeigt.

FACEBOOK

Im Jahre 2004 betrat Facebook die digitale Welt, wuchs, machte immer wieder negative Schlagzeilen in Sachen Datenschutz und Werbung. Aber auch Loblieder wurden gesungen (#Marketing) und (falsche???) Hoffnungen verbreitet. Egal was es war, ist und sein wird. Das Zuckerberg'sche Netzwerk ist da und geht so schnell nicht wieder weg. Was wir( Unternehmen und Privatpersonen) daraus machen, ist meiner Meinung nach Sache des gesunden Menschenverstanden, der Beobachtung von Markt- und Menschen, sowie - und das ganz besonders - von Kreativität.

GOOGLE

Im Jahre 1998 schon trat ein Suchender und Findender in das digitale Weltgeschehen ein, der viele revolutiuonieren sollte. Eine Milliarde Nutzer,ein Jahreseinkommen von 29 Milliarden US-Dollar(2010) und immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten machen den Suchmaschinen-Giganten der trotz aller Innovationen und Größe immer wieder als ein Goliath des Netzes beschrieben wird.Schauen wir mal, wer da welche Rolle einnimmt, oder ob wir doch bald beide in friedlicher Harmonie leben sehen - Facebook bleibt soziales Netzwerk und überlässt Google das Suchmaschinendasein und Google bleibt Suchmaschine, aber versucht nicht zu social zu werden. Aber ob beide ihre Pläne zurückstellen können, wird sich zeigen.

Hier erst einmal ein kleiner Rück- und Einblick in die Welt der beiden Netz-Artisten

 

++ Facebook Vs. Google++

Google versucht ein Social Network zu werden, Facebook eine Suchmaschine.

Vom_suchen_und_gefunden_werden
Alle reden über Google und wie  Google +1 und Google Places unsere Suchergebnisse   bestimmen wird....

....und während wir uns über die Optimierung und das Claimen unserer Orte bei Google sowie die besten AdWords Kampagnen Gedanken machen, baut ein anderer Spieler eine Suchmaschine, von der wir sicher bald mehr hören bzw. sehen werden oder: die vielleicht schon bald beeinflussen (bestimmen??) wird, was wir in den Weiten der Digitalität finden.

Facebook bastelt gerade an einer Suchmaschine oder erst einmal “nur” an einem eigenen  Suchalgorithmus.  Es handelt sich um den „Ranking Search Results Based on the Frequency of Access on the Search Results by Users of a Social-Networking System". Dies ist der Name des (sozialen) Suchalgorithmus, den Mr. Zuckerberg gerade  patentieren   lassen hat.

Die Funktionsweise: Die Relevanz der angezeigten Suchergebnisse basiert auf dem Suchverhalten, der mit dem Suchenden verbundenen Freunde. Das eigene Netzwerk wird auf Häufigkeit der angeklickten Links aus dem Pool der Suchergebnisse untersucht. Je häufiger ein Suchergebnis von Freunden geklickt wurde, steigt es in der eigenen Relevanz der Suchergebnisse, erzielt also ein höheres Ranking.

Interaktion bestimmt somit die Suchergebnisse. Kennen wir das nicht irgendwo her? Richtig! Facebooks sog. Edge Rank beschrieb vor einiger Zeit ähnliches. Waren es bisher Werbung und angezeigte Postings unseres Netzwerkes, die gerankt in unserer Timeline erschienen, könnten es nun ganze Suchanfragen sein - ganz ohne den großen Bruder Google. Da Facebook uns mittlerweile enorm gut kennen sollte (manchmal besser als wir uns selbst), KÖNNTE es ja sein, dass wir nicht mehr auf technisch optimierte Suchergebnisse vertrauen, sondern auf das, was wir selber mit unseren Interaktionen und unserem Netzwerk "erzeugen".

 

                                                               Spooky? Ja und Nein.Spannend auf jeden Fall.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass auch unsere Likes und Shares mit eingerechnet werden. Dann wäre die Suche mehr als social...sie würde unsere Vorlieben berücksichtigen und sich an uns anpassen, von uns lernen. Somit würde möglicherweise jeder im Laufe der Zeit und mit seinen persönlichen Interaktionen seinen eigenen Suchalgorithmus kreieren. Aber das sind nur erste Gedanken, wenn ich das lese, was bezüglich der neusten Ideen aus dem Hause Zuckerberg beschrieben wird .

Klar ist: Facebook schläft nicht. Und je mehr uns das soziale Netzwerk aus den USA Wege verkürzt, Gutscheine schenkt, Freunde und Austausch finden lässt, Fragen und bald auch unsere tägliche (Google)Suche übernimmt, werden wir mehr und mehr in der schönen neuen Welt der Likes, Shares und Fanseiten verweilen (leben).

Das Meer in Berlin - ein salziger Nachmittag

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Berlin liegt am Meer. So lässt es die Salzgrotte http://www.saltero.de  zumindest erhoffen. Ob das so ist, wollte ich – meereshungrig wie immer – herausfinden. Bei einem meiner  im letzten Jahr inflationären Daily- und Citydeal-Gutschein-Shoppings erwarb ich  im Mai 2010 einen Gutschein für folgendes  Angebot welches  per Newsletter zu mir kam:

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Happy New Year

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 Auch wenn das neue Jahr schon wieder ganze 6 Tage alt ist, möchte ich auch an dieser Stelle allen ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen!!!

Ich hoffe, ihr seid alle gut "rübergerutscht" in das neue Jahrzehnt! Ich bin sehr gespannt, was dieses Jahr bringen wird.

Wenn auch ein bisschen später, so möchte ich euch nicht meine Neujahrsgrüße und meinen ganz persönlichen Start in das neue Jahr vorenthalten.

Meinen Neujahrs-Sekt habe ich auf dem Dach des schönsten Hotels Hamburgs gefeiert-auf dem relexa hotel Bellevue Hamburg. Mit Blick auf die Alster! Traumhaft schön, aber auch erschreckend, was auch in diesem Jahrwieder in die Luft geschossen wurde. Schon VOR dem eigentlichen Jahreswechsel war die Luft völlig vernebelt und Raketenqualm-geschwängert. Als es dann endlich soweit war, verschwand binnen weniger Sekunden das anderen Ufer der Außenalster. Dennoch habe ich es sehr genossen, mit Blick über diese wundervolle Stadt, das neue Jahr zu begrüßen.

 

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Das weitere Highlight folgte dann am nächsten Tag. Warnemünde begrüßte das neue Jahr nunmehr zum 12. Mal mit der spektakulären Veranstaltung Leuchtturm in Flammen.
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Die Inszenierung, die in diesem Jahr unter Motto: “LEBE DEINEN TRAUM” stand, brachte den 113 Jahre alten Leuchtturm zum glühen. Mit der faszinierenden Show aus Musik, Licht, Laser, Feuerwerk und Liveband wurde den 80.000 Besuchern trotz eisiger Kälte warm ums Herz. Allein die Tatsache in der Heimat zu sein und an den Strand gehen zu können, war mein schönstes Neujahrserlebnis. Der Strand: vereist und bitterkalt, was der Jahres-aber auch Tageszeit geschuldet war (18.00Uhr begann das Spektakel) aber mich sehr glücklich stimmend, da ich endlich wieder von Meeresrauschen und scharfen Küstenwind empfangen wurde.

 

Ja, so beginne ich das Jahr gerne und hoffe, dass dies der Auftakt für ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2011 sein wird.

Nichts ist inspirierender als ein weißes Blatt Papier....

Seit nunmehr einem Monat fahre ich auf meinem Weg zur Arbeit tagein-tagaus die Friedrichsstraße entlang. Mit dem Fahrrad natürlich. Neben den unzähligen Touristen, die sich alle in der "einmaligen" Pose am Checkpoint Charlie fotografieren lassen, neben all den zur-Arbeit-Hetzenden und all denen, die schlendernd Berlin erkunden ( liebe Urlauber...warum schlaft ihr nicht ein Stündchen länger und wartet den Arbeitsverkehrt ab??), gibt es auch unendlich viele Möglichkeiten, sich von den Sirenen der Werbeindustrie vom Weg abbringen zu lassen - oder zumindest der Ablenkung zu verfallen.

Da man aber in Stadtteilen wie hier von massenweiser Reklame ausgeht, stört es nicht. Man schafft es, überlebensgroße Anzeigen einfach auszublenden. Letztens allerdings war ich begeistert...von Autowerbung! Warum? Nein, nicht weil sie auf einem riesigen Plakat den neuen Sprössling aus dem Hause Audi zeigt. Auch nicht, weil kullerrunde Baby- Augen oder kleine Hunde mich anlächelnden. Nein, es war der Prozess der Plakatgestaltung, der uns in den meisten Fällen so offensichtlich gemacht wird - was daran liegen könnte, dass die Herstellung riesiger Werbeplakate selten so, wie ich es fotografisch dokumentiert habe, von Statten gehen wird.

Bevor ich aber weiter "spreche", lass ich dies meine Fotos sprechen, die im Oktober dieses Jahres entstanden sind.

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Wellness, Beauty und Entspannung.....seit fünf Tagen

Das klingt wirklich gut oder? Wie wäre es mit einer entspannenden Gesichtsmassage, einer lockernden Rückenmassage oder einfach einer traumhaften Auszeit? Ja, dies sind Dinge, mit denen ich ab nun täglich zu tun haben werde.

Seit Montag bin ich Praktikantin bei beauty24  - einem der führenden Onlineanbieter für Wellness-Reisen.Hier werde ich im Marketing alles rund um das Off- und Online-Marketing kennen lernen, stark in die Planung, Vorbereitung und Durchführung der ITB integriert sein und alles rund um die Tourismusbranche lernen. Leider werde ich Wellness, Beauty und Entspannung nur digital den ganzen Tag vor mir haben. Aber es ist ja gut zu wissen, was es alles gibt :-) Eine weitere Veränderung: ich arbeite nun nicht mehr wie bisher im beschaulichen Prenzlberg, sondern im bunten Kreuzberg. Mein Arbeitsweg hat sich von 5 Minuten Fahrradweg auf 45 Minuten Fahrradweg (mit Rückenwind und vielen Rotphasen an den unzähligen Ampeln locker auch mal 60Minuten) erhöht. Auch das ist NOCH nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich lerne Berlin so wieder von seiner morgendlichen Seite kennen. Durchaus reizvoll!

Wo wir gerade bei Berlin sind. Wenngleich ich noch immer das permanente Gefühl habe, dass es einfach zu wenig Meer in der Hauptstadt gibt, muss ich offen und ehrlich zugeben: ich mag Berlin. Nein, ich bin weder verliebt in noch gebunden an diese Stadt – keine Angst - Fischkopf bleibt Fischkopf!Ich mag die Spreestadt einfach. Nach ca. 19 Monaten denke ich, kann ich ein positives Fazit ziehen.

Ich kann mich mittlerweile abfinden mit der ständigen Hup-Kommunikation (richtige Worte und Rücksicht wurden ja schon immer überschätzt), dem Lärm plärrender Kinder in meiner Straße, der Aggression der Öko-Prenzlberg-Mütter, die mich nicht annähernd als vollwertigen Menschen wahrnehmen, weil ich weder ein Kind im Öko-Kinderwagen vor mir herschiebe, noch ein Kind in Öko-Klamotten hinter mir herziehe geschweige denn ein Kind im dicken Öko-Bauch vor mir hertrage (Gott sei Dank!!!). Auch finde ich mich ab mit der permanenten Smogwolke, die mich zu jeder Tagesszeit in Ihre Fänge hüllt. Oder auch die überaus „hippen“ Berliner mit der übergroßen Plastesonnenbrille und den violetten,beinengen Hosen. Ja, ich meine die BerlinEr – noch nicht einmal BerlinerInnen! Aber an dieser Stelle werde ich mich nicht amüsieren über die eintönige Individualität der hippen Prenzlberger Bewohner.Das überlasse ich unzähligen anderen Blogs. Hier möchte ich nur ein kurzes Update meiner Zeit als Wahlberlinerin geben. Ja, Berlin hat seine kleinen,einzigartigen Augenblicke, die die Stadt für mich liebenswert machen. Die mich Tag für Tag sagen lassen: "Berlin, ick mag dir...auch wenn du echt anstrengend bist."

Am 3.Oktober -  ein Tag, der gerade in der Hauptstadt einen ganz besonderen Stellenwert hat-  war ich mutig genug, mir die Feierlichkeiten am Brandenburger Tor und auf der Festmeile - auf der Straße des 17.Juni -  anzusehen. Ich wurde enttäuscht. Der Anblick war geschwängert von unzähligen Fress- und Trinkbuden. 20 Jahre Wiedervereinigung waren kaum zu spüren. Eher noch beim Einkaufen, wo man ab und zu über Wiedervereinigungsbrot oder  Käse ohne Grenze. stolperte, wurde man auf die große Feierlichkeit aufmerksam, die sich nun zum 20.Mal jährte. Die Party war mäßig aber die vielen Menschen waren ein bisschen ruhiger als sonst. Während sonst mindestens die Hälfte der Menschen ihr Mobiltelefon am Ohr haben - ganz egal ob auf dem Fahrrad, neben der Freundin oder beim Autofahren, war es an diesem Tag die kleine Kamera oder professionelle Digital – Spiegelreflex vor den Augen. Alle standen da und mussten die einzigartigen Momente der 20-Jahre-Wiedervereinigung-in-der-Mitte-Berlins fotografisch festhalten.  

Wenngleich sich der Unterhaltungsfaktor in Grenzen hielt, fand ich es dennoch schön, mein Fahrrad durch die Wiedervereinigungsbesucher zu schieben und ein bisschen Einigkeitsgefühl hautnah zu spüren – zwischen all den Deutschen, Chinesen, Japanern, Türken, Spaniern, Franzosen,… alle waren sie da.

 

Aber bevor ich weiter von Mengen an Fressbuden und eher mäßigen Jubelschreien an den Bühnen berichte, lass ich ein paar Bilder sprechen. Schließlich lief auch ich mit meiner kleinen Kamera durch die Stadt, an der vor 20 Jahren Beeindruckendes geschehen ist und die vor etwa 1,5 Jahren meine Heimat auf Zeit geworden ist.

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So, nachdem ich lange auf einen zweiten Beitrag habe warten lasse,hoffe ich, euch weder gelangweilt noch mit zu viel Text überfrachtet zu haben. Weitere Neuigkeiten folgen.....dann weitaus spannender und von weiter weg. Aber dazu bald mehr....